MdL Christian Lindinger stellt sich bei Bürgermeister Josef Füllmeier vor
Haarbach. Für die Region ein politisches Netzwerk aufbauen und pflegen – das taten der im März für Haarbach neu gewählte 1. Bürgermeister Josef Füllmeier und der FW-Landtagsabgeordnete Christian Lindinger bei einem ersten Kennenlerngespräch im Haarbacher Rathaus. „Mir ist es sehr wichtig, mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in meinem Stimmkreis ein gutes Arbeitsverhältnis aufzubauen“, so MdL Christian Lindinger. Auf persönlicher Ebene fanden beide Politiker schnell ein verbindendes Element: Beide sind Jungjäger – haben also seit kurzem ihren Jagdschein erhalten. Nach einer kurzen Diskussion über das jüngst verabschiedete neue Jagdrecht kam das Gespräch auf die Projekte, die Josef Füllmeier in seinem Amt umsetzen möchte.
Eine große Sache sei die Sanierung der Kläranlage Haarbach, die 2028 beginnen soll. Hier wurde dem Abgeordneten Lindinger auch eine Beschreibung der Herausforderungen zur Gewinnung von Fördergeldern nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2025) überreicht. Die Förderung wird vom Freistaat Bayern für wasserwirtschaftliche Vorhaben von öffentlichem Interesse gewährt, die ohne Zuwendungen nicht oder nicht im notwendigen Umfang durchgeführt werden könnten. Dadurch sollen insbesondere unzumutbar hohe Gebühren- und Beitragsbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger vermieden werden. „Ich stelle gerne einen Kontakt in das vom FW-Minister Thorsten Glauber geführte Umweltministerium her, um die Möglichkeiten einer öffentlichen Förderung für die Haarbacher Abwasseranlagen zu untersuchen“, so Christian Lindinger.
Laut Bürgermeister Josef Füllmeier ergeben sich für viele Pflichtaufgaben der Gemeinde Haarbach besondere Herausforderungen auch aus der Größe des Gemeindegebiets im Verhältnis zur Einwohnerzahl. „Wir sind mit 47,7 Quadratkilometer bei knapp 2500 Einwohnern eine eher dünn besiedelte, flächenmäßig große Gemeinde“, erläutert Josef Füllmeier. Insofern seien bei gemeindlichen Aufgaben wie dem Leitungsbau, dem Breitbandausbau, der Straßensanierung und der Bereitstellung einer leistungsfähigen Feuerwehrinfrastruktur die finanziellen Lasten für die Gemeindekasse durchaus gewichtig. Bei einer aktuellen Pro Kopf Verschuldung von null Euro sei man aber gut gerüstet, um auch in Zukunft in eine lebens- und liebenswerte Gemeinde investieren zu können.
Bildunterschrift (v.l.): MdL Christian Lindinger, Kämmerin Christina Wagmann und Bürgermeister Josef Füllmeier tauschen sich zu kommunalpolitischen Weichenstellungen in Haarbach aus.

