MdL Christian Lindinger auf Antrittsbesuch bei Bürgermeister Heribert Knab Beutelsbach. Im Beutelsbacher Rathaus traf der Landtagsabgeordnete Christian Lindinger (Freie Wähler) erstmals offiziell den neuen Bürgermeister Heribert Knab zu einem Antrittsbesuch. Damit setzt MdL Christian Lindinger die Reihe persönlicher Gespräche fort, mit denen er die Anliegen der Kommunen seines Stimmkreises direkt aufnimmt und den Austausch mit den neuen Rathauschefs sucht. Bürgermeister Heribert Knab stellte MdL Lindinger eine gut gefüllte Projektpipeline vor, die nun Zug um Zug abgearbeitet werden soll. Die größte Investitionsmaßnahme ist dabei die Erneuerung der Ortsdurchfahrt. Als weiterer Punkt soll hinter dem Feuerwehrhaus ein neuer Bewegungs- und Begegnungspark errichtet werden. Man sei hier aktuell zu förder- und vergaberechtlichen Fragen mit verschiedenen Stellen im Austausch. „Es ist mir sehr wichtig, einen Ort für Beutelsbach zu schaffen, in dem jung und alt zusammenkommen können und sich wohl fühlen“, so Bürgermeister Heribert Knab. Nächstes Jahr stünden laut Bürgermeister Heribert Knab Kanalarbeiten an: „Ich bin froh, dass wir bald die wartungs- und störungsanfällige eigene Kläranlage aufgeben können und an das Abwassernetz von Vilshofen angeschlossen werden.“ Hierfür wird ein neuer Abwasserkanal von Beutelsbach nach Schwanham verlegt werden müssen. MdL Christian Lindinger betonte, dass für so ein Projekt potentiell Fördermittel über den Freistaat Bayern beantragt werden können (RZWas 2025). Abschließend wurde noch ein Thema angesprochen, das MdL Christian Lindinger auch bereits unter dem Amtsvorgänger Michael Diewald nach Beutelsbach geführt hat: der Biber. „Der Biber macht uns immer wieder Probleme, aber man muss sich mit der Lage arrangieren“, so Heribert Knab. MdL Christian Lindinger, der selbst jagdpolitischer Sprecher der Freie Wähler Landtagsfraktion ist, erläuterte die politische Zielrichtung in Bayern: „Wir wollen, dass die Naturschutzbehörden die bestehenden Spielräume für Entnahmen voll ausschöpfen“, so Christian Lindinger. Man habe auch bereits einen Antrag gestellt, der die Bundesregierung auffordert, den Schutzstatus des Bibers von „streng geschützt“ auf „geschützt“ abzusenken. Es gelte, hier anzuerkennen, wie erfolgreich der Biber sich in Bayern wiederverbreiten konnte. Nun sei es laut MdL Christian Lindinger nötig, ein effektives Bestandsmanagement durchzuführen. Bildunterschrift (v.l.): MdL Christian Lindinger übergibt Bürgermeister Heribert Knab ein kleines Präsent zu seiner Amtsübernahme in Beutelsbach.
Volle Kraft voraus für Haarbach
MdL Christian Lindinger stellt sich bei Bürgermeister Josef Füllmeier vor Haarbach. Für die Region ein politisches Netzwerk aufbauen und pflegen – das taten der im März für Haarbach neu gewählte 1. Bürgermeister Josef Füllmeier und der FW-Landtagsabgeordnete Christian Lindinger bei einem ersten Kennenlerngespräch im Haarbacher Rathaus. „Mir ist es sehr wichtig, mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in meinem Stimmkreis ein gutes Arbeitsverhältnis aufzubauen“, so MdL Christian Lindinger. Auf persönlicher Ebene fanden beide Politiker schnell ein verbindendes Element: Beide sind Jungjäger – haben also seit kurzem ihren Jagdschein erhalten. Nach einer kurzen Diskussion über das jüngst verabschiedete neue Jagdrecht kam das Gespräch auf die Projekte, die Josef Füllmeier in seinem Amt umsetzen möchte. Eine große Sache sei die Sanierung der Kläranlage Haarbach, die 2028 beginnen soll. Hier wurde dem Abgeordneten Lindinger auch eine Beschreibung der Herausforderungen zur Gewinnung von Fördergeldern nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2025) überreicht. Die Förderung wird vom Freistaat Bayern für wasserwirtschaftliche Vorhaben von öffentlichem Interesse gewährt, die ohne Zuwendungen nicht oder nicht im notwendigen Umfang durchgeführt werden könnten. Dadurch sollen insbesondere unzumutbar hohe Gebühren- und Beitragsbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger vermieden werden. „Ich stelle gerne einen Kontakt in das vom FW-Minister Thorsten Glauber geführte Umweltministerium her, um die Möglichkeiten einer öffentlichen Förderung für die Haarbacher Abwasseranlagen zu untersuchen“, so Christian Lindinger. Laut Bürgermeister Josef Füllmeier ergeben sich für viele Pflichtaufgaben der Gemeinde Haarbach besondere Herausforderungen auch aus der Größe des Gemeindegebiets im Verhältnis zur Einwohnerzahl. „Wir sind mit 47,7 Quadratkilometer bei knapp 2500 Einwohnern eine eher dünn besiedelte, flächenmäßig große Gemeinde“, erläutert Josef Füllmeier. Insofern seien bei gemeindlichen Aufgaben wie dem Leitungsbau, dem Breitbandausbau, der Straßensanierung und der Bereitstellung einer leistungsfähigen Feuerwehrinfrastruktur die finanziellen Lasten für die Gemeindekasse durchaus gewichtig. Bei einer aktuellen Pro Kopf Verschuldung von null Euro sei man aber gut gerüstet, um auch in Zukunft in eine lebens- und liebenswerte Gemeinde investieren zu können. Bildunterschrift (v.l.): MdL Christian Lindinger, Kämmerin Christina Wagmann und Bürgermeister Josef Füllmeier tauschen sich zu kommunalpolitischen Weichenstellungen in Haarbach aus.
