MdL Christian Lindinger diskutiert mit Mitgliedern des VdK-Ortsverbandes Hütting Der VdK Ortsverband Hütting machte sich auf Einladung des FREIE WÄHLER-Abgeordneten Christian Lindinger auf den Weg in den Bayerischen Landtag nach München. Lindinger erläuterte den VdK-Mitgliedern den Berufsalltag eines Landtagsabgeordneten und gab Einblicke in seinen Terminkalender. In einer typischen Arbeitswoche des Abgeordneten fänden in seinem Stimmkreis Passau-West Termine mit Bürgern, Behörden, Verbandsvertretern oder Interessengruppen statt. Von Dienstag bis Donnerstag seien Sitzungen in München vorgesehen. Christian Lindinger berät hier zu Fragen des Öffentlichen Dienstes und im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen. Neben Details über den Alltag des Abgeordneten erfuhren die VdK-Mitglieder, in München angekommen, kunsthistorische Informationen zu zahlreichen Gemälden, die im Bayerischen Landtag zugänglich sind. Besondere Aufmerksamkeit erregte das 57 Quadratmeter große Gemälde von Wilhelm von Kaulbach „Seeschlacht bei Salamis“. Die dramatische Inszenierung des 480 v. Chr. geführten Kampfes zwischen Griechen und Persern sei laut der Ausführungen einer Mitarbeiterin des Landtagsamtes ein Sinnbild für den Sieg der Kultur über die Barbarei. Die VdK-Mitglieder bekamen etwa eine Stunde Zeit, dem Abgeordneten Christian Lindinger im Plenum in München ihre Fragen zu stellen. Nach aktuellen Gesetzesvorhaben gefragt, berichtete Christian Lindinger von den parlamentarischen Arbeiten am vierten Modernisierungsgesetz. Es gehe hierbei um das wichtige Thema des Bürokratieabbaus, das ressortübergreifend viele Bereiche betreffe und beispielsweise eine Vereinfachung von Bauvorschriften vorsehe. Der Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Hütting Josef Fürst sprach neben dem Thema Rente auch den Länderfinanzausgleich an. Es sei einem normalen Bürger in Bayern schwer vermittelbar, wenn der Freistaat knapp 10 Mrd. Euro und damit mehr als die Hälfte des Gesamtvolumens des Länderfinanzausgleichs trägt, und Nehmerländer wie Berlin damit teure Sozialleistungen wie eine kostenfreie Kinderbetreuung querfinanzieren, die Bayern seinen eigenen Bürgern vorenthält. MdL Christian Lindinger stimmte dieser Kritik zu. Daher unterstützten die FREIEN WÄHLER auch den Weg, am Bundesverfassungsgericht eine Klage gegen den Länderfinanzausgleich einzureichen. Bayern hat diese Klage bereits 2023 eingereicht – wann das Gericht eine Entscheidung fällt, ist aber noch offen. „Wir FREIEN WÄHLER stehen grundsätzlich zur Solidargemeinschaft zwischen den Bundesländern, wir brauchen aber mehr Leistungsanreize für finanzschwache Länder, damit gleiche Lebensverhältnisse künftig aus eigener Kraft erwirtschaftet werden können“, so Christian Lindinger.